Chillen, entspannen, rumhängen


Heute war Tag der Entspannung. Unser Aufenthalt in Dresden, die Anreise, die letzten Tage waren alle voll gepackt mit spannenden und schönen Dingen. Daher entschlossen wir uns heute zu einem ruhigeren Tag, beginnend mit einem morgendlichen Spaziergang im nahegelegenen Wald.

Hier im ländlichen Kroatien haben viele Familien ein Haus und angrenzendes Ackerland: Es wird Gemüse und teilweise Getreide angebaut. Obstbäume säumen die Grundstücke, Zäune gibt es meistens keine. Dafür viele Wachhunde. Meistens hören wir sie bellen, tagsüber und manchmal nachts. Einige sehen wir in Zwingern auf dem Grundstück, andere liegen noch an der Kette, viele laufen frei.

So begegneten wir auf unserer Runde heute morgen mehreren Hunden: Ein freundlicher und interessierter Hütehund begleitete uns ein Stück und ließ sich von uns kraulen. Ein Deutscher Jagdterrier beobachtete uns wachsam und kam auf uns zu, blieb aber auf Abstand. Mehrfach jedoch mussten wir umkehren, da Herdenschutzhunde, die ein Grundstück bewachten, auch die öffentliche Straße als ihr Revier betrachteten und uns deutlich zu verstehen gaben, dass wir uns einen anderen Weg suchen sollte.

Wir kamen wohlbehalten zu Hause an, aber in Zukunft werden wir Spaziergänge mit den Hunden in der Nähe von Häusern auf dem Land meiden. Fremde große Hunde können doch ganz schön gruselig sein.

In der Unterkunft angekommen begann ein starker Regenschauer. So nutzten wir die Zeit für die Planung des weiteren Urlaubs. Am Sonntag müssen wir aus unserer Unterkunft ausziehen und wollten ursprünglich in der Nähe von Rijeka auf dem Festland eine neue Bleibe beziehen. Doch Istrien gefällt uns so gut, dass wir heute lieber an der Westküste der Halbinsel ein Appartment mit eingezäuntem Grundstück gemietet haben, auf dem die Hunde frei laufen dürfen.

Anschließend war noch genug Zeit für Lesen und Brettspiele! Wer uns kennt weiß, dass wir eine kleine Sammlung haben und auch im Urlaub gerne das eine oder andere Spiel mitnehmen. Heute haben wir uns zwei Runden Arche Nova gegönnt.

Und zum krönenden Abschluss sind wir nach Pazin gefahren, die nächste kleine Stadt und haben dort eine Pizza gegessen. Pazin hat Sowjetcharme, ein paar alte Häuser und viele Katzen, die gut umsorgt werden. Satt und zufrieden sind wir zurück in der Unterkunft und freuen uns auf den morgigen Tag.